Panoramatour über das Dach der Insel

Pico Ruivo - der höchste Berg Madeiras

Am dritten Tag unserer Wanderreise ging es auf den höchsten Gipfel und damit ins Zentralmassiv von Madeira. Vom Encumeada Pass über den Pico Ruivo bis nach Achado do Teixeira. Bei dieser Tour gab es unzählige Stufen die es mal rauf, mal runter ging. Insgesamt kamen wir bei dieser Tour auf 1.200m im Anstieg. Zu Beginn gab es zahlreiche Heidelbeer-Büsche, die bis zu 2 Meter hoch wuchsen. Damit konnten wir ein paar Vitamine genießen und gingen gut gestärkt unseren Weg.

 

Schmale Wege nach oben

  

Unser schmaler Pfad führte uns durch dichte Vegetation lange und stetig nach oben. Nebelschwaden zogen immer mal wieder durch, aber auch die Sonne zeigte sich von ihrer strahlenden Seite. Über steinige Stufen, entlang von Felswänden schlängelte sich unser Weg durch die Landschaft. Je höher wir kamen umso mehr konnten wir ins Tal, z.B. Richtung Sao Vicente, sehen. Bei diesem Weg haben die Erbauer einiges an Stufen verarbeitet. Mal steil, mal weniger Steil ging es über unzählige dieser Stufen. Bald öffnete sich der Blick ins Ribeira-Brava-Becken und es ließ sich erahnen, wo unser Weg noch entlang führen sollte.

 

Das Ziel vor Augen

 

Auch wenn Madeira nicht sehr viele hohe Berge hat, bildet sich doch ein schöner Bergkamm, an dem unsere Wanderung entlang führte. Über einen Trampelpfad erreichten wir eine schöne Lichtung mit niedrigen Büschen, wo wir eine Rast einlegten und den Ausblick genossen. Auf unserem Weiterweg zeigte sich auch hier, was Waldbrände zerstören können. Im Auf und Ab ging es durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft dem Pico entgegen. Die Umgebung wurde zunehmend felsiger, mit weiteren Stufen. Kurz vor dem Abzweig zum Pico de Ruivo wurde der Weg ebener und ist als Wegband angelegt. Um auf den höchsten Berg Madeiras zu gelangen, mussten wir noch einmal 200m in Serpentinen nach oben. Am Gipfel auf 1.862m angekommen, erfreuten wir uns an der herrlichen Aussicht auf die umliegenden Berge. Nach einer kurzen Rast ging es dann gemütlich die restlichen Kilometer über das Wegband, vorbei an einigen Schutzhütten, bis zum Parkplatz bei Achado do Teixeira.

 

Die Begehung des höchsten Gipfels Madeira gehört schon fast zum Pflichtprogramm für Wanderer. Immer wieder, wenn man denkt es sei nicht mehr weit bis zum Pico, folgt der nächste Abstieg mit seinem Gegenanstieg. Zum Glück ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und so vergeht die Zeit doch wie im Flug. 


Bilder zur Tour:


Einschätzung der Tour:

Lange Tour mit etlichen An- und Abstiegen. Die unzählbaren Stufen machen diese Tour ebenfalls noch einmal anstregender. Für konditionsstarke Wanderer kein Problem. Eine kurze Variante der Tour ist der Weg vom Parkplatz Achado do Teixera auf den Pico und zurück.