Spektakuläre Felsenküste

Sao Lourenco - der östlichste Inselzipfel

Nach der langen Wanderung vom Vortag ging es heute für uns ans Ostkap Madeiras. Landschaftlich ein starkes Kontrastprogramm zum Rest der Insel, da die Vegetation hier im Sommer völlig vertrocknet ist. Start der Wanderung war am Parkplatz oberhalb der Baia d'Abra. Der Parkplatz ist sehr groß, was ein Zeichen für die Beliebtheit dieser Wanderung ist. Ein Pfad führte uns in ein kleines Tal. Wir nahmen nicht den klassischen Bohlenweg, sondern machten einen kurzen Schlenker, links daran vorbei.

 

Lanschaftliches Kontrastprogramm

  

Statt grüner Farben sahen wir hier alle Schattierung von Brauntönen, wirklich faszinierend. Die Wanderung wat nicht sehr schwer. Da es aber ein sehr sonniger und warmer Tag war und weit und breit kein Schatten zu finden war, lief uns bereits nach kurzer Zeit der Schweiß in Strömen. Beim Blick aufs Meer konnten wir am Ende der Insel ein kreisrundes Felsentor sehen. Darüber erhob sich der Gipfel Morro do Furado, an dessen Fuß die von einem kleinen Palmenhain umringte Casa do Sardinha stand (unser Platz für die Mittagsrast). Bis dahin lag aber noch ein Stück Weg vor uns.

 

Beeindruckende Aussichten

 

Auf dieser Wanderung hatten wir immer den Blick Richtung Meer, egal auf welcher Seite dieses Inselzipfels. Unser Weg führte uns bereits nach kurzer Zeit zu einem ersten spektakulären Aussichtspunkt mit Blick auf die bizzar geformte Küste. Der Blick reichte sogar bis Porto Santo, der Nachbarinsel. Zurück auf dem Hauptpfad begann nun ein steiler, kurzer Anstieg. Über einen felsigen Grad ging es auf einen gestuften Pflasterweg zu einem weiteren Aussichtspunkt hinauf, wieder mit imposanten Ausblicken auf eine von Gesteinsgängen durchzogene Steilküste. Erstarrte Lavaflüsse haben in den Steilwänden der Insel ihre Spuren hinterlassen. Der weitere Pfad führte im weiten Bogen um die Abra-Bucht herum. Über eine schmale Landbrücke näherten wir uns der Casa do Sardinha, die wie eine Oase aus der rostroten Landschaft heraussticht. Dort angekommen genossen wir die Pause im Schatten der Palmen und gingen später auf dem gleichen Weg wieder zurück.

 

Ponta de Sao Lourenco, der östlichste Teil von Madeira ist ein Naturpark mit fantastischer Panoramasicht auf den Atlantik und die vulkanischen Gesteinsformationen. Karge Landschaft und keine Levada weit und breit. Eine für Madeira untypische, aber sehr eindrucksvolle Wanderung.


Bilder zur Tour:


Einschätzung der Tour:

Sehr schöne und nicht zu anstrengende Wanderung im Osten der Insel. Beliebte Wandertour bei vielen Touristen. Idealerweise geht man bei dieser Tour früh los, da während der Wanderung kein Schatten ist. Sonnencreme nicht vergessen!