Als Himmelsstürmer hoch hinaus

Wandertrilogie Allgäu, Etappe 30 Nesselwang - Oy-Mittelberg

Unser Auto parkten wir in Oy und fuhren mit dem Zug nach Nesselwang. Der Weg führte uns vom Bahnhof ein Stück durch den Ort Richtung Talstation Alpspitzbahn. An der Talstation gab es ein paar Infotafeln zur Wandertrilogie und dann ging´s los. Vorbei an Wiesen ging es direkt in den Wald. Der Weg ging von einem breiten Schotterweg in einen schmalen, wurzeligen Pfad über. Gleich zu Beginn ging es den Weg munter bergan - was die nächsten Kilometer nicht anders werden sollte.

 

Über Stock und Stein stetig bergan

 

Unsere erste Station war die Ruine Nesselburg, mitten im Wald, was für ein verwunschener Ort. Im Zick-Zack und mit zahlreichen Stufen ging es sportlich weiter bis zu einer Wiesenfläche mit einer hübschen Ferienhütte (untere Alm). Wir passierten einen Durchgang und über Waldpfade und Holzstege gingen wir der Alpspitze entgegen. Kurz darauf erreichten wir die Höhe der Mittelstation und parallel zur Seilbahn zog unser Weg weiter nach oben. Die Fernsicht wurde mit jeder überwundenen Stufe besser und immer wieder nutzten wir die Aussicht für eine kurze Verschnaufpause. Nach etlichen Höhenmetern erreichten wir die Bergstation, noch war der Gipfel aber nicht erreicht.

 

Fernsicht, Bergblick und ein See

 

Über einen steilen Grashang ging es noch einmal kräftig nach oben. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz waren felsig. Die Aussicht war fantastisch. Auf der einen Seite das flache Deutschland und auf der anderen Seite die österreichischen Berge. Durch die Bergbahn ist man nicht lange allein am Gipfel und so stiegen wir nach ein paar Fotos flott wieder runter und genossen in der Nähe bei einer Hütte unsere Brotzeit. Der längste Teil der Tour lag nun noch vor uns. Jetzt allerdings meistens bergab. Über Wurzelwege ging es steil nach unten bis zu einem Forstweg, dem wir durch den Wald folgten. Das nächste Ziel war der Grüntensee. Immer wieder ging es über Wiesen und kleine Waldabschnitte dem See entgegen. Ein Blick zurück lässt uns staunen; die Distanz zur Alpspitze wirkt riesig. Bald schon waren wir am See. Die Wiesen ringsum waren mit blühenden Blumen übersät und boten einen tollen Anblick. Die letzten Kilometer ging es auf breiten Schotterwegen, an Wiesen und Kühen vorbei, zurück zum Auto, wo wir nach 18 km dankbar ankamen.

 

Eine aussichtsreiche Wanderung mit etlichen Höhenmetern die mit einer tollen Fernsicht und dem Wechsel der Wegführung (Wald, Wiesen, Berge) beeindruckt.


Bilder zur Tour:


Einschätzung der Tour:

Der Anstieg zur Alpspitze und der anschließend noch längere Teil der Tour machen diesen Teil des Wasserläufer-Himmelsstürmer-Weges zu einer anspruchsvollen Wanderung. Leichter, aber sicher nicht so schön, wird es mit der Bergbahn. Mit solider Wanderfitness schafft man dieser Berg allerdings gut. 



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